Das Vojta-Prinzip.


Die von Prof. Dr. Václav Vojta entwickelte Behandlungsmethode besteht aus einer Stimulation angeborener, komplexer Bewegungsmuster, die als genetisch vorgegebene und für die weitere Entwicklung unverzichtbare Basis der stratomotorischen Entwicklung (der "posturalen Ontogonese") angesehen werden.

Vojta formulierte es so: "Ausgehend von bestimmten Körperhaltungen werden durch gezielte Reize reflektorisch Muskelaktivitäten erzeugt, wie sie auch in der normalen motorischen Entwicklung von selbst auftreten. Damit kann, anstelle der pathologischen Bewegungs- und Körperhaltungsmuster, wieder ein richtiges Zusammenspiel der Muskeln entstehen". (Vojta & Petersen, 1992)

Die Bewegungsabläufe - Vojta nannte sie Reflexkriechen und Reflexumdrehen - sind angeboren und können bei jedem Menschen - unabhängig von seinem Alter - unter bestimmten Bedingungen abgerufen werden.

Gearbeitet wird in genau festgelegten Körperlagen, der Rücken- und Seitlage (Reflexdrehen) sowie der Bauchlage (Reflexkriechen)


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